Energiewende im Nordwesten: Energiewirtschaft, Politik oder Zivilgesellschaft – wer bewirkt was?
Universität veranstaltet jährlichen UniUmwelttag /
Podiumsdiskussion & Einweihung von UniBremenSOLAR
Am 14. Februar 2012 veranstaltet die Universität Bremen, in Zusammenarbeit mit nordwest2050, ihren 8. UniUmwelttag. In diesem Jahr bildet der Bereich der dezentralen Energiegewinnung den inhaltlichen Schwerpunkt. Hierzu findet um 14 Uhr eine Podiumsdiskussion unter dem Titel "Energiewende im Nordwesten: Politik oder Zivilgesellschaft – wer bewirkt was?" in der Mensa am Boulevard statt.
Nach einer Begrüßung durch den Kanzler der Universität Bremen Gerd-Rüdiger Kück und den Umweltbeauftragten Prof. Dr. Jorg Thöming, sowie einem Grußwort von Dr. Stefan Gößling-Reisemann für das Projekt nordwest2050, folgt die Podiumsdiskussion unter Moderation von Prof. Dr. Georg Müller-Christ.
Diskussionsthema ist die Transformation der Energieversorgung, die seit dem endgültig beschlossenen Atomausstieg eine neue und nahezu turbulente Dynamik bekommen hat und auf mehreren Ebenen der Gesellschaft gleichzeitig vorangetrieben wird. So ist eine steigende Anzahl von Erzeugungsanlagen in der Hand von Bürgern, Genossenschaften oder kleinen Beteiligungsgesellschaften und es gibt einen Trend zum Rückkauf der Netze durch die Kommunen. Gleichzeitig stehen große nationale und internationale Projekte in den Startlöchern die maßgeblich von großen Akteuren der Energiewirtschaft vorangetrieben werden, wie die Offshore Windparks in der Nordsee, Desertec in Nordafrika oder die Verbindung der deutschen Netze mit den norwegischen mit dem möglichen Zugriff auf eine große Anzahl von potenziellen Pumpspeicherkraftwerken.
Wer wird also der Träger dieser Transformation werden und welche Rolle spielen die zivilen Akteure und die Politik? Wird es eine „Energierevolution von unten“ geben? Oder werden weiterhin zentrale Strukturen das Energiesystem dominieren? Wie werden die Lasten und die Nutzen einer solchen Entwicklung verteilt? Wie schafft man bei aller gebotenen Eile einen sicheren und fairen Übergang in das neue Energiezeitalter? Wie nutzt man dabei die regionalen Potenziale und das Engagement der Bürger? Die Politik muss hier Weichenstellungen vorgeben und für eine verlässliche Regulierung sorgen. Sie bestimmt durch Gesetze zur Einspeisung und Netzausbau aber auch maßgeblich die „soziale Architektur“ der Energiewende mit und muss eine Partizipation der Zivilgesellschaft sicherstellen, damit der nötige Ausbau von Erneuerbaren und dazugehörigen Netzen breite Akzeptanz erfährt.
Es diskutieren:
- Dr. Joachim Lohse, Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa, Bremen
- Ulrich Müller, Projektkoordination North Sea SEP, Stadt Osterholz-Scharmbeck
- Rainer Albert, Technischer Leiter swb Netze GmbH, Bremen
- Prof. Dr. Hans Dieter Hellige, Forschungszentrum artec, Universität Bremen
- Christian Stürmer, AStA, Allgemeiner Studierendenausschuss der Universität Bremen
Weitere Informationen zu dem Projekt erhalten Sie
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Neues Forschungsprojekt OPTIONENInterdisziplinarität und Transdisziplinarität - im Kontext der Nachhaltigkeitsforschung eine elementare Voraussetzung tragfähiger Analysen und Problemlösungen – bleiben in der Praxis eine anhaltende Herausforderung. Das Forschungsprojekt OPTIONEN sucht nach Ursachen und nach Wegen, um die Zielerreichung inter- und transdisziplinärer Verbundprojekte der Nachhaltigkeitsforschung zu verbessern.
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artec | Kolloquium im WiSe 2011/2012
Berichte aus der Forschung Beginn jeweils 16 Uhr ct. im artec | Forschungszentrum Nachhaltigkeit, Enrique-Schmidt-Str. 7, SFG 2200
07. Dezember 2011
Guido BECKE, Miriam BEHRENS, Peter BLESES
Organisationale Achtsamkeit als Resilienzprinzip - Konzepte und empirische Praxiserfahrungen
Vortrag
14. Dezember 2011
Silja KLEPP
Klimawandel als Entwicklungsstrategie?
Neue Rechte und Ressourcen für UmweltmigrantInnen im Pazifikraum
11. Januar 2012
Urte BRAND
Leitorientierte Technologiegestaltung als Beitrag zur Umsetzung des Vorsorgeprinzips
Das Programm als pdf erhalten Sie
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‚Greening with Goethe’
Prof. Lange als Begleiter und Berater eines faszinierenden Projekts in Indien.
Schülerinnen und Schüler aus Deutschland und Indien kümmern sich um Umweltprobleme in ihrer Nachbarschaft. Dazu identifizieren sie ein Gebiet in ihrer Stadt, für das sie eine Umweltpatenschaft und ein Forschungsprojekt übernehmen.
Das
Projekt wurde von der UNESCO als Beitrag zur Weltdekade ‚Bildung für Nachhaltigkeit’ ausgezeichnet.
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Globale Handelsverflechtungen der Fleischwirtschaft am Beispiel des globalen HuhnsVortragsankündigung
Der Vortrag ist Teil des artec | Kolloquiums vom Sommersemester 2011
"Das Versorgungssystem Fleisch: Probleme und Perspektiven einer nachhaltigen Entwicklung"
Datum
26. Oktober 2011, 16:00 - 18:00
Ort
artec|Forschungszentrum Nachhaltigkeit, Enrique-Schmidt-Str. 7, SFG Raum 2200
Referent
Stig Tanzmann, Evangelischer Entwicklungsdienst
Inhalt
Kommerzielle Geflügelhaltung ist heute ein weltumspannendes Geschäft. In der Tierhaltung ist das Huhn das Paradebeispiel für die Globalisierung mit all ihren positiven und negativen Seiten. Die weltumspannenden Handelsverflechtungen sind schon darin begründet, dass die Genetik, also die Groß- und Urgroßelterntiere der auf der Welt kommerziell gemästeten Hühnern, von zwei Konzernen kommt, die über 80% des Marktes kontrollieren. Es ist also egal, ob die Tiere in Afrika, Asien, Europa, Nord- oder Südamerika aufwachsen, ihren Ursprung haben sie bei den gleichen Zuchtfirmen. Damit führen die globalen Handelsverflechtungen auch immer zurück nach Deutschland zur PHW Gruppe, dem Wiesenhof Konzern und den Brüdern Wesjohann.
Die konkreten Konsequenzen des globalen Fleischhandels lassen sich exemplarisch am Handel mit Geflügelfleisch zwischen Europa und Afrika beschreiben. Die Auswirkung auf Menschen und Umwelt sind dramatisch und führen zu immer stärkeren Protesten in Afrika und Europa. Gerade in Deutschland bewegt das Thema Konsequenzen des Ausbaus der Tierhaltung den ländlichen Raum in ganz Nord- und Ostdeutschland.
Der Protest gegen die negativen Konsequenzen der Tierhaltung hat zu einer intensiveren Suche nach Ansätzen für eine nachhaltige Transformation der Tierproduktion geführt. Diese Ansätze werden jetzt endlich auch von der Agrarwissenschaft aufgegriffen, wie das von der Universität Göttingen mitentwickelte Tierwohllabel zeigt. Doch der Weg gerade zu einer entwicklungsgerechten Fleischproduktion ist noch lang, wie insbesondere bei der Frage der Tierfütterung deutlich wird.
Vortrag
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Neuerscheinung: Silja Klepp –Europa zwischen Grenzkontrolle und Flüchtlingsschutz
Eine Ethnographie der Seegrenze auf dem Mittelmeer
Die Außengrenzen sind zu einem umkämpften Raum der EU-Politik zwischen Grenzkontrollen und Flüchtlingsrechten geworden. Silja Klepp stellt diese Aushandlungskämpfe in einer Ethnographie der Seegrenze dar. Forschungsreisen entlang der Küsten von Libyen, Italien und Malta verbinden sich zu einem einzigartig dichten Blick auf die Zwänge und Handlungslogiken der Akteure im Grenzraum. Auf der Spur der Flüchtlinge von Süden nach Norden werden die Lage der Migrantinnen in Libyen, die Grenzschutzagentur Frontex und die Verhältnisse auf See sowie schließlich Haftzentren und andere Grenzeinrichtungen in den Ankunftsorten Malta und Süditalien illustriert und auf die europäische Politik rückbezogen.
Eine intensive Perspektive auf einen umstrittenen Teil der europäischen Außenpolitik.
Das Buch ist im September 2011 im transcript Verlag erschienen.
Bestellen können Sie das Buch über den
transcript Verlag.
Pressemitteilung der Uni Bremen
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Bildung für nachhaltige Entwicklung
Weitere Informationen unter
BNE
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Subjektivität in betrieblichen Hochleistungskulturen der IT-Dienstleistung: Zwischen Gefährdung und arbeitspolitischem Gestaltungspotenzial
Zu diesem Thema referierte Guido Becke auf der 3. BMBF-Förderschwerpunkttagung ,Innovationsstrategien jenseits traditionellen Managements‘ am 30. Juni in Dortmund. In seinem Vortrag, der im Forum VII: ,Der Mensch im Mittelpunkt: Subjektivität und Kreativität im Arbeitsprozess‘ eingebunden war, verdeutlichte Guido Becke die gesundheitlichen Gefährdungen von Subjektivität durch psychische Erschöpfung bei innovationsorientierter Wissensarbeit. Betriebliche Managementstrategien der ,Subjektivierung von Wissensarbeit‘ geraten an ihre Grenzen, wenn sie eine psychische Erschöpfung von Beschäftigten in Kauf nehmen. Die artec-Studie zur ,Prävention in Unternehmen der Wissensökonomie (PRÄWIN)‘ zeigt, dass die Bereitschaft von Beschäftigten zu einem sehr hohen Arbeitsengagement aus ,freien Stücken‘ sich reduziert, wenn Unternehmen nicht bereit sind, auf die subjektiven und lebensphasenbezogenen Erwartungen von Beschäftigten an einen langfristigen Gesundheitserhalt und eine Vereinbarkeit von Berufsarbeit und anderen Lebensbereichen einzugehen. Im Rahmen von PRÄWIN wurde verhältnisorientierte Gestaltungsansätze entwickelt und betrieblich erprobt, die einen solchen psychischen Gesundheitserhalt im Sinne nachhaltiger Arbeitsqualität fördern.
Der Vortrag von Guido Becke kann
hier heruntergeladen werden.
In der PRÄWIN-Toolbox werden gesundheitsförderliche Instrumente und Verfahren für Wissensarbeit in der IT-Branche vorgestellt:
toolbox PRÄWIN
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Neues artec-paper zu organisationaler Achtsamkeit in betrieblichen Veränderungsprozessen erschienenUnternehmen befinden sich zunehmend in permanenten Veränderungsprozessen, um ihre Adaptionsfähigkeit in dynamischen Umwelten zu erhalten. Am artec I Forschungszentrum Nachhaltigkeit wird hierzu das empiriegestützte Gestaltungskonzept organisationaler Achtsamkeit im Rahmen des Verbundprojekts ,8iNNO – Organisationale Achtsamkeit als Basis für Innovationsfähigkeit von Unternehmen‘ (gefördert von: Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie dem Europäischen Sozialfonds) in Kooperation mit vier Unternehmen unterschiedlicher Branchen entwickelt. Organisationale Achtsamkeit zielt zum einen darauf ab, bisher unerkannte Innovationspotenziale in betrieblichen Veränderungsprozessen zu erschließen. Zum anderen geht es darum, möglich nicht intendierte Folgen von Reorganisationsprozessen für die betriebliche Sozialintegration und die betriebliche Adaptionsfähigkeit möglichst frühzeitig zu erkennen und konstruktiv zu bearbeiten. Im Zentrum steht dabei die Entwicklung und Unterstützung innovationsförderlicher Vertrauenskulturen durch das Gestaltungskonzept organisationale Achtsamkeit.
Das Projektteam stellt im neuen artec-paper das Gestaltungskonzept organisationaler Achtsamkeit vor und verdeutlicht dessen Bedeutung für den Erhalt und die Weiterentwicklung innovationsförderlicher Vertrauenskulturen in permanenten betrieblichen Veränderungsprozessen.
Das neue artec-paper kann
hier heruntergeladen werden.
Nähere Informationen zum Verbundprojekt finden Sie auch auf der Webpage
www.achtinno.uni-bremen.de
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artec | Kolloquium im SoSe 2011
Das Versorgungssystem Fleisch: Probleme und Perspektiven einer nachhaltigen Entwicklung Beginn jeweils 16:00 Uhr ct. im artec | Forschungszentrum Nachhaltigkeit, Enrique-Schmidt-Str. 7, SFG 2200
04. Mai 2011
Ines WELLER, Heiko GARRELTS (artec, Bremen)
Ökologische Dimensionen der Fleischproduktion und Einführung in das Kolloquium
Vortrag
01. Juni 2011
Florentina ASTLEITHNER (FH Campus Wien)
Fleischgenusspraktiken - Hindernisse und Perspektiven nachhaltiger Entwicklung
Vortrag
15. Juni 2011
Bernd MAIWEG (Gewerkschaft Nahrung - Genuss - Gaststätten)
Die deutsche Fleischindustrie auf der Überholspur - Verlierer sind die Arbeitnehmer
06. Juli 2011
Minna KANERVA (artec, Bremen)
Main trends in meat consumption in Europe
Vortrag
Hellmuth LANGE (artec, Bremen)
Meat consumption on the rise - all over the world. How to deal with the growing ecological footprint of the Global South?
Vortrag
Stig TANZMANN (Evangelischer Entwicklungsdienst e.V.)
Globale Handelsverflechtungen der Fleischwirtschaft am Beispiel des globalen Huhns
Vortrag
Das Programm als pdf erhalten Sie
hier.
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Quality of Life - What does it mean? How should we measure it?
Beitrag von Prof. Hellmuth Lange im Sommerheft 2011 des
World Policy Journals zum Thema How much is enough?
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Ökonomisierte Arbeit und Sorgearbeit
Ein spannungsreiches Verhältnis
Artikel von Eva Senghaas-Knobloch, erschienen in:
Politische Ökologie 125
Flyer
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Gastdozentur an der Universität Bangor: Guido Becke stellt zentrale Ergebnisse des PRÄWIN-Verbundprojekts vorGuido Becke war Anfang Mai 2011 auf gemeinsame Einladung der School of Social Sciences und der Bangor Business School als Gastdozent an der Universität Bangor (Wales) tätig. Im Mittelpunkt seines Vortrags
,Knowledge Work in ICT-Services - Adverse Health Effects as Threat to Innovation Capacities‘ stand die Frage, welche Bedeutung die Gesundheit von ,Wissensarbeitern‘ und Wissensarbeiterinnen‘ für die Innovationsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen der IT-Dienstleistungen hat. In diesem Vortrag wurden Entstehungsgründe für das sehr hohe psychische Belastungsniveau von Beschäftigten und Alleinselbstständigen in der IT-Dienstleistung aufgezeigt und die allmähliche Erschöpfung psychischer Gesundheitsressourcen als Problem für die mittel- bis längerfristige Innovationsfähigkeit dieser Unternehmen identifiziert. Im Bremer Verbundvorhaben
,PRÄWIN – Prävention in Unternehmen der Wissensökonomie‘ wurden in Kooperation mit Unternehmenspartnern Praxislösungen einer gesundheitsförderlichen Arbeits- und Organisationsgestaltung entwickelt und umgesetzt. Guido Becke verdeutlichte mit Bezug auf die PRÄWIN-Forschungsergebnisse, dass die Innovationsfähigkeit kleiner und mittlerer IT-Service-Unternehmen durch eine an flexiblen Arbeitsstrukturen ansetzende Gesundheitsförderung unterstützt und die gesundheitlichen Ressourcen von Beschäftigten und Alleinselbstständigen gestärkt werden können.
Der Vortrag von Guido Becke kann
hier heruntergeladen werden.
Eine Veröffentlichung des Vortrags in der Reihe ,The Menai Papers‘ der School of Social Sciences der Universität Bangor ist in Vorbereitung.
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Neuer Nachhaltigkeitsbericht der Universität BremenDie Publikation gibt vielfältige Einblicke, wie die Universität Bremen ihre Institution zukunftsfähig gestaltet und was sie zu einer nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft beiträgt.
Pressemitteilung der Universität Bremen
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Nachhaltigkeitsbezogene Lehre im SoSe 2011 an der Universität BremenVerzeichnis über
nachhaltigkeitsbezogene Lehre im SoSe 2011 an der Universität Bremen.
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Neue Publikationen im I. Quartal 2011Neue Publikationen der artec-Mitglieder finden Sie
hier
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Workshop “Globalising Western lifestyles, energy consumption and policy innovations” in IndienVom 10.-11. Februar 2011 fand in Neu-Delhi der deutsch-indische Workshop
“Globalising Western lifestyles, energy consumption and policy innovations” unter der Leitung von Professor Pranav Desai, Centre for Studies in Science Policy (CSSP), Jahawarlal Nehru University und
Prof. Hellmuth Lange, artec | Forschungszentrum Nachhaltigkeit der Universität Bremen statt. Der Workshop ist Teil des von Dr. Annette Schavan - Bundesministerin für Bildung und Forschung - und Shri Kapil Sibal - seinerzeit Minister für Wissenschaft und Technik sowie Minister für Geowissenschaften in Indien - 2009 initiierten
“International Dialogue on Science for Sustainability” (D4S).
Mehr Informationen über den Workshop finden Sie
hier.
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Italy and its Libyan Cooperation Program: Pioneer of the European Union’s Refugee Policy?
Aus aktuellem Anlass ein
Beitrag von Silja Klepp, der die Kooperation der europäischen Union und Italiens mit Libyen im Migrations- und Grenzbereich beschreibt und Feldforschungsergebnisse aus Tripolis präsentiert. Es wird deutlich, dass nicht Italien oder die EU, sondern das libysche Regime um Gaddafi die Parameter dieser Zusammenarbeit bestimmten.
Der Beitrag ist erschienen in: Jean-Pierre Cassarino (Hg.), Unbalanced Reciprocities: Cooperation on Readmission in the Euro-Mediterranean Area. Washington D.C.: Middle East Institute.
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Neuerscheinung:
Unsichtbare Pflegearbeit. Fürsorgliche Praxis auf der Suche nach Anerkennung
Christel Kumbruck, Mechthild Rumpf, Eva Senghaas-Knobloch – mit einem Beitrag von Ute Gerhard. Studien zur Pflege 3. Die Klagen über den Mangel an Pflegekräften in der Alten- und Krankenpflege sind inzwischen notorisch - in den Medien, in politischen Debatten und vor Ort. Weniger oft wird darüber berichtet, dass Erschöpfungserkrankungen und Berufswechsel unter Pflegekräften besonders häufig sind und die Entlohnung in diesem Berufsfeld unangemessen niedrig ist. Und zu wenig präsent ist in der öffentlichen Diskussion auch die Frage, ob Pflege unter gegenwärtigen Bedingungen überhaupt „menschenwürdig“ ausgeübt werden kann. Vieles spricht dafür, dass es Diskrepanzen zwischen den Erwartungen und Zumutungen gibt, die an Pflegekräfte gerichtet werden und dem, was sie selbst an ihrem Beruf schätzen, wie sie ihr Ethos pflegerischer Praxis verstehen, was sie erwarten und bewältigen können.
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Inhaltsverzeichnis
Pressemitteilung Universität Bremen
Das Buch ist erschienen im LIT Verlag, Februar 2011. 304 S., 29,90 €. ISBN 978-3-643-10984-2.
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Promotionspreis für Silja KleppDie Ethnologin wurde für ihre Dissertation "Die Europäische Union zwischen Grenzkontrolle und Flüchtlingsschutz. Eine Geographie des Flüchtlingsrechts auf dem Mittelmeer" mit dem Promotionspreis der Research Academy Leipzig 2010 ausgezeichnet.
Pressemitteilung Universität Bremen
Beitrag im
Nordwest Radio am 25.02.2011
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NordWest 2050Das Forschungsprojekt
Nordwest 2050 verfolgt das Ziel, gemeinsam mit Akteuren aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft einen langfristigen Fahrplan zur Klimaanpassung für die Metropolregion Bremen-Oldenburg zu entwickeln – die so genannte „Roadmap of Change“.
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